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Wenn Engel reisen ...

Bei herrlichstem Sonnenschein und trotzdem angenehmer Temperatur  besuchten Mitglieder des LHB Lage und interessierte Gäste drei münsterländische Wasserburgen. Neben dem historischen Interesse der Teilnehmenden bestand außerdem der Wunsch, nach langer Zeit der Quarantäne endlich einmal etwas unternehmen zu können.

Erstes Ziel war die Burg Vischering, die bis heute ihren mittelalterlichen Wehrcharakter erhalten hat, weil der eigentliche Eigentümer Ende des 17. Jhs. seinen Wohnsitz verlegte und die Burg seinem Verwalter überließ, der verständlicherweise nicht in irgendwelche Baumaßnahmen investieren wollte.

Interessant war für die Teilnehmer nicht nur eine Erklärung der Gebäude der Burg, sondern im Besonderen die Erläuterungen der Wohnsituation auf einer Burg einschließlich deren wirtschaftlicher Situation, welche sich die Teilnehmer so nicht vorgestellt hatten.

Die Burg Vischering wurde letztlich errichtet, weil in unmittelbarer Nähe eine  Familie Wolff von Lüdinghausen ein  festes Haus ohne bischöfliche Genehmigung errichtet hatte, weshalb der Bischof mit einer neuen Burg seine Macht demonstrieren musste.

Nach einem gemeinsamen Mittagessen im Blaudruck-Café am Klutensee  bestand verständlicherweise das Interesse daran, anschließend diese beiden Vorgänger-Burgen zu sehen. Doch während die Burg Lüdinghausen nach wie vor eine ansehnliche Wasserburg ist, blieb von der Wolfsburg, die ohne bischöfliche Genehmigung errichtet worden war, lediglich ein unansehnliches, graues Gebäude erhalten.

Und dann ging es mit dem Bus weiter zum "Westfälischen Versailles", dem Schloss Nordkirchen, dem größten Wasserschloss Deutschlands. Bevor eine Führung durch einige Innenräume des Schlosses, das vom Land NRW übernommen worden war und seit 1950 eine Hochschule der Finanzverwaltung des Landes NRW ist, stattfand, welche nur möglich war, weil derzeit noch keine Studiengänge stattfinden, führte der Reiseleiter Wolfgang Drescher durch den barocken Garten des Schlosses und erläuterte die historischen Hintergründe eines barocken Gartens.

Doch selbst An- wie Abreise waren wie gewohnt auch unterhaltsam, denn Reiseleiter Wolfgang Drescher wusste einiges über die auf der Strecke liegenden Orte und selbst über die „Nur-Autostraße“, die heute Autobahn heißt, zu erzählen.

Mit vielen Eindrücken, neuem Wissen und in guter Stimmung traf die Gruppe am Abend wieder in Lage ein. Und es wurde die Frage gestellt: Gibt es schon ein neues Reiseziel? Gern würde ich wieder mitfahren.

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